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Heizen mit Blockheizkraftwerk

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Viele haben den Begriff „Blockheizkraftwerk“ schon einmal gehört, können sich jedoch wenig darunter vorstellen.

Ein Blick auf Wikipedia bringt zumindest ein wenig Licht ins Dunkel.

Ganz einfach ausgedrückt ist ein Blockheizkraftwerk in den meisten Fällen ein Verbrennungsmotor, der im Betrieb Wärme und über einen Generator gleichzeitig auch Strom erzeugt.

Statt einem Verbrennungsmotor kann dies auch mit einer sogenannten Brennstoffzelle oder einer Gasturbine erfolgen.

Das Prinzip hinter einem Blockheizkraftwerk ist immer die Kraft-Wärme-Kopplung. Die mechanische Energie, erzeugt durch den Motor, wird in Strom und Wärme umgewandelt. Der Vergleich mit einem Kraftfahrzeug liegt hier sehr nahe: Der Motor im Auto erzeugt Strom (über die Lichtmaschine) und heizt mit seiner Abwärme das Fahrzeug. Genauso funktioniert auch ein Blockheizkraftwerk, allerdings deutlich effizienter.

Mittlerweile sind viele BHKW mit moderner Brennwerttechnik ausgestattet, d.h. über einen nachgeschalteteten Abgaswärmetauscher wird der Wärmegewinn aus dem Abgas zusätzlich genutzt und führt so zu einem Wirkungsgrad von über 100%.

Nur für wen lohnt sich denn überhaupt ein Blockheizkraftwerk?

Diese Frage klärt sich schnell mit dem Blick auf die Leistungsvarianten der einzelnen BHKW-Module:

Elektrische Leistung in kW Bezeichnung Einsatzmöglichkeit
unter 2,5 kW Nano-KWK Einfamilien- und kleine Mehrfamilienhäuser
unter 10 kW Mikro-KWK Mehrfamilienhäuser, kleinere Gewerbebetriebe
unter 50 kW Mini-KWK Mehrfamilienhäuser, Gewerbebetriebe, Hotels, Altersresidenzen, Schwimmbäder, Schulen, landwirtschaftliche Betriebe
über 50 kW KWK Größere Gewerbebetriebe, Einkaufszentren, große Schwimmbäder und generell Objekte mit hohem Wärmebedarf

Man sieht hier auf einen Blick:

Ein Blockheizkraftwerk muss immer auf den entsprechenden Wärmebedarf des Objektes ausgelegt sein. Die Wirtschaftlichkeit ist immer eng mit den zu erwartenden Betriebsstunden des Moduls verknüpft.

Damit kommt man automatisch zum nächsten Punkt, der Wirtschaftlichkeits-berechnung. Diese erfasst den bisherigen jährlichen Gas- und Strombedarf, berücksichtigt die Fördermittel nach KWK-Gesetz 2017 sowie die Fördermittel der BAFA und errechnet somit, wann sich ein BHKW bezahlt gemacht hat.

Korrekt ausgelegt ist dies im Schnitt schon nach 2-5 Jahren der Fall.

Somit relativieren sich auch die relativ hohen Anschaffungskosten, denn das Blockheizkraftwerk verdient von der ersten Betriebsstunde an Geld während ein konventioneller Heizkessel den Betreiber vom ersten Moment an nur Geld kostet.

Haben Sie ihre jährlichen Energiekosten vorliegen? Dann lohnt sich eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, die wir Ihnen gerne kostenlos erstellen.

Zudem besteht auch die Möglichkeit, ein Blockheizkraftwerk zu mieten.

Sprechen Sie uns zu diesem Thema ebenfalls gerne an.

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